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Wilhelm-Bölsche-Schule

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Berufsbildungsreife (BBR)

Im Jahrgang 9 werden die ersten richtigen Prüfungen geschrieben, an denen wiederum alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend teilnehmen müssen: die Berufsbildungsreife (BBR). Diese Prüfung besteht aus den (noch immer) vergleichenden Arbeiten in Deutsch und Mathematik un den jahrgangsnoten und entspricht in etwa dem alten Hauptschulabschluss.

Zum Bestehen des BBR ist Folgendes notwendig:

  • In mindestens zwei der drei Fächer Deutsch, Mathematik sowie entweder Wirtschaft, Arbeit, Technik oder 1. Fremdsprache muss auf G-Niveau jeweils mindestens eine 4 erreicht werden. Der Notendurchschnitt aller Fächer, der leistungsdifferenzierten auf G-Niveau, muss mindestens 4,0 betragen.
  • In den vergleichenden Arbeiten in Deutsch und Mathematik müssen die Schüler mindestens die Note 4 erreichen. Eine Note 5 kann aber durch mindestens die Note 3 im anderen Fach ausgeglichen werden.

Wer den Jahrgangsteil nicht bestanden hat, kann in einem Fach (außer Sport) eine Nachprüfung ablegen, wenn dadurch die Verbesserung einer Leistung um eine Notenstufe erreichbar ist.

Wer die BBR nicht am Ende der 9. Klasse schafft, kann trotzdem in die Klasse 10 aufrücken und kann sie dort durch erfolgreiche Teilnahme an den vergleichenden Arbeiten erreichen. Außerdem ist die freiwillige Teilnahme an der MSA/eBBR-Prüfung möglich; bei Erfolg können dadurch alle Schulabschlüsse erreicht werden.

BBR nach der 10. Klasse

Für Schüler, die die BBR nach der 9. Klasse nicht geschafft haben, und dann in der 10. Klasse auf dem Niveau der 9. Jahrgangsstufe unterrichtet werden, gelten für die BBR die gleichen Bedingungen wie nach der 9. Klasse.

Wird der Unterricht auf dem Niveau der 10. Klasse erteilt, erfüllt der Schüler dann die Voraussetzungen bei den Jahrgangsleistungen, wenn er in den Fächern Deutsch und Mathematik auf G-Niveau mindestens eine 4 und eine 5 erreicht hat und der Notendurchschnitt aller Fächer mindestens 4,2 beträgt.

Zusätzlich muss eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Der Schüler nimmt nicht an der eBBR/MSA-Prüfung, aber zum regulären Termin an den vergleichenden Arbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik teil und erreicht in beiden Fächern mindestens die Note 4. Er kann auch eine 5 durch eine Note mit mindestens 3 ausgleichen.
  • Der Schüler nimmt freiwillig aber ohne Erfolg an der eBBR/MSA-Prüfung teil und erreicht dabei in einem der Fächer Deutsch, Mathematik oder erste Fremdsprache auf dem Anforderungsniveau der eBBR mindestens die Note 4.
  • Der Schüler nimmt freiwillig aber ohne Erfolg an der eBBR/MSA-Prüfung und zum Nachschreibtermin an den vergleichenden Arbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik teil und erreicht in beiden Fächern mindestens die Note 4. Er kann auch eine 5 durch eine Note mit mindestens 3 ausgleichen. 
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